BurkanaEin Stück Borkum...



  • No. 75 | Winter 2021

    Das neue Burkana Magazin No 75 | Winter 2021 ist da!

    No. 75 | Winter 2021
    Betrachtet man entsprechende Seekarten, fällt sofort auf, dass im Seegebiet vor Borkum und den Ostfriesischen Inseln zahlreiche Wracks eingezeichnet sind, die hier rund um die Wasserstraßen in teilweise nur wenigen Metern Tiefe auf dem Meeresgrund ruhen. Insgesamt liegen in der Deutschen Bucht bis zu 4.000 Schiffswracks, während in der gesamten Nordsee sogar rund 50.000 vermutet werden. Ob mittelalterliche Koggen, Großsegler, Barken, Personen-, Fracht- und Kriegsschiffe, U-Boote, Fischkutter oder private Jachten – im Laufe der Jahrhunderte sind hier so viele Schiffe versunken, dass der Grund der Nordsee nicht zufällig zu einem der größten Schiffsfriedhöfe zählt. 

Titelthemen

  • Titelstory
    Der Untergang der Teeswood

    Von Stürmen, Untiefen und Grundseen

    Wracks, Untergänge und Strandungen rund um Borkum
    Anfangs rauschte die Meeresfläche ruhig unter dem Ruderschlag der tausend Schiffe, oder es blähte der Wind ihre Segel. Dann aber entlud sich Hagelgestöber aus schwarzem Gewölk, von den verschiedensten Windstößen wild bewegter Wellengang nahm die Aussicht und erschwerte das Steuern. Der ängstliche, mit Seenot unbekannte Soldat verdarb, indem er die Schiffsleute störte oder zur Unzeit unterstützte, was die Sachkundigen pflichtgemäß machten. Wenn sie diesen mit Mühe und Not ausgewichen waren und allmählich die Brandung umschlug und in die gleiche Richtung wie der Wind ging, so wollte kein Anker halten, und das eindringende Wasser konnten sie nicht mehr ausschöpfen. Pferde, Zugtiere, Gepäck, auch Waffen wurden über Bord geworfen, um die Schiffe, in die durch die Seiten Wasser einströmte und von oben die Wellen hereinschlugen, zu erleichtern. Wie der Ozean stürmischer ist als jedes sonstige Meer und das Klima Germaniens unfreundlicher als sonst, so war auch dieses Unglück von ganz unerhörtem Ausmaß. In der Nähe nur feindliche Gestade, sonst das Meer so öde und tief, dass man es wirklich für die äußerste Grenze des Erdkreises hält, ohne weiteres Land dahinter. Ein Teil der Schiffe versank. Ein größerer Teil wurde an weiter entfernten Inseln an Land geworfen, wo die Mannschaft, weil dort niemand etwas anbaute, verhungerte, wenn nicht das Fleisch toter Pferde, die eben dort angeschwemmt wurden, sie am Leben hielt.
  • Börkumer Platt Platt prooten, heil wat besünders
    Unse Sprake

    Börkumer Platt Platt prooten, heil wat besünders

    Verein Borkumer Jungens, Jan Schneeberg und Burkana- Verlag veröffentlichen Lernbuch
    Im November 2019 ist es da: das neue Buch „Unse Sprake. Unse Heimat. Uns Börkumer Platt. Ein Bauk tau Lesen un Lehren“. Niklas Meeuw, Oldermann des Vereins Borkumer Jungens e.V. 1830, Jan Schneeberg, Kenner der plattdeutschen Heimatsprache und Wolf Schneider, Verleger des BurkanaVerlag Borkum/Berlin, stellten das Buch der Öffentlichkeit vor.


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