Es ist eine dieser lauen Sommernächte, die man auf Borkum nicht so schnell vergisst. Der Tag war außergewöhnlich warm. Die Sonne hatte den Strand stundenlang aufgeheizt, die Dünen in goldenes Licht getaucht und selbst lange nach Sonnenuntergang lag noch eine angenehme Wärme über der Insel. Schon am Nachmittag hatten einige Insulaner und inselkundige Stammgäste mit einem vielsagenden Lächeln davon gesprochen, dass sich in dieser Nacht vielleicht etwas ganz Besonderes beobachten ließe. Konkreter werden wollte jedoch niemand. Stattdessen wurde nur geheimnisvoll genickt und auf den Abend verwiesen. Natürlich macht mich das neugierig. Schließlich kann man auf Borkum nie ganz sicher sein, welche Überraschungen die Natur bereithält. Ich beschließe, der Sache auf den Grund zu gehen.
Hier weiterlesenDer Wind peitscht über das Deck, das Holz knarzt unter schweren Schritten, und irgendwo zwischen den straff gespannten Tauen ruft eine kräftige Stimme durch die salzige Luft. „Heave away…!“ Noch bevor der Satz verklingt, antwortet die Mannschaft im Chor. Hände greifen gleichzeitig ins Tau, Körper stemmen sich gegen die Last, und im gemeinsamen Rhythmus beginnt die Arbeit fast wie von selbst zu laufen. Jeder Zug sitzt. Jeder Schritt folgt dem Takt. Was hier erklingt, ist kein Zeitvertreib – es ist ein Shanty.
Hier weiterlesenEr steht da, wo er seit Jahrhunderten steht. Massiv, unerschütterlich – und doch verletzlich. Der Alte Leuchtturm auf Borkum feiert in diesem Jahr seinen 450. Geburtstag. Ein Jubiläum, das kaum passender sein könnte für einen Moment des Umbruchs. Denn während der Olde Baas auf eine bewegte Geschichte zurückblickt, steckt er zugleich mitten in seiner vielleicht wichtigsten Rettungsaktion.
Hier weiterlesenEs ist ein wunderschöner Sonntagnachmittag im Januar. Gäste und Insulaner genießen die warmen Sonnenstrahlen, liegen entspannt in ihren Liegestühlen und nehmen hin und wieder ein erfrischendes Bad in der Nordsee. Ein ganz normaler Strandtag auf Borkum eben – so könnte man meinen.
Hier weiterlesenEs beginnt ganz unspektakulär – vielleicht mit einem ersten Schritt in den warmen, weichen Sand. Die Schuhe in der Hand. Der Blick hinaus aufs Meer. Das Kreischen der Möwen über dem Wasser, der Wind, der durch die Haare fährt – und dann ist es da: dieses Gefühl von Freiheit. Es gehört für viele zum Sommer auf Borkum wie der erste Sprung in die Nordsee oder der Sundowner an der Promenade. Eine Leichtigkeit, die sich irgendwo zwischen Strandaufgang und Wasserkante breitmacht. Ein Innehalten. Ein Durchatmen. Oder wie man hier gerne sagt: Freiheit atmen!
Hier weiterlesenVor genau 175 Jahren wurde auf Initiative des damals auf der Nordseeinsel Borkum tätigen Landchirurgen Ferdinand Friedrich Rohde die erste Badeliste ins Leben gerufen, auf der man die Gästezahlen fortan genau registrierte. Diese Einführung im Jahre 1850 markiert für viele den eigentlichen Beginn der Geschichte Borkums als Nordseeheilbad.
Hier weiterlesenWeihnachten naht – und nicht wenige werden sich in den vergangenen Tagen gefragt haben, wo sie denn am besten ihren Winterurlaub verbringen könnten. Vielleicht zum Skifahren in die Berge, an einen karibischen Strand oder doch lieber in eine pulsierende Metropole? Klar, es gibt sicherlich viele schöne Ziele, die einem dabei einfallen würden – jedoch haben wir an dieser Stelle einen noch weitaus besseren Vorschlag für alle, die noch nicht hier sind: Reisen Sie doch einfach mal auf den schönsten Sandhaufen der Welt – Sie werden es garantiert nicht bereuen!
Hier weiterlesen„Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.“ Albert Camus (französischer Schriftsteller und Philosoph) Leise knirscht der feine Sand unter den Füßen. Eine angenehme Brise weht die frische Seeluft um die Nasenspitze. Und die nahe Brandung sorgt für beruhigendes Meeresrauschen. Ja, in solchen Momenten offenbart sich wirklich, wieso Strandspaziergänge gut für die Seele und eine absolute Wonne sind. Denn diese laden nicht nur dazu ein, der Hektik des Alltags zu entfliehen, abzuschalten und zu entspannen, sondern garantieren auch eine geradezu meditative Ruhe, die hier höchstens durch die für die Nordsee typischen Laute von Möwen, Austernfischern sowie anderen Seevögeln unterbrochen wird.
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