BurkanaEin Stück Borkum...



  • Minister Reinhold Hilbers, Bürgermeister Jürgen Akkermann, MdL Hanne Modder

    Stadt Borkum kauft Haus für einen symbolischen Euro

    Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers und Bürgermeister Jürgen Akkermann unterzeichneten am 16. Juli 2020 auf Borkum einen besonderen Kaufvertrag. Die Stadt erwarb für einen symbolischen Euro das Mehrfamilienhaus Kirchstraße 2 a, nördlich des Alten Turms, hinter dem Toornhus gelegen. Die Stadt Borkum verpflichtet sich, im Gegenzug künftig Mietverträge mit einem nach oben genau definiert begrenzten Mietzins abzuschließen und das Gebäude für einen Betrag von ca. 300.000 Euro zu sanieren. „Die sechs Wohnungen bleiben somit in öffentlicher Hand“, betont Bürgermeister Akkermann die Win-win-Situation für die Stadt Borkum und das Land Niedersachsen. Der Minister verwies auf die besondere wohnungswirtschaftliche Situation auf den Ostfriesischen Inseln und betonte, dass der Vertrag den Weg eröffne, den Sanierungsbedarf am Haus mit Augenmaß zu beheben, „ohne dass die Mieter hierfür über Gebühr finanziell herangezogen“ würden.

    Minister Reinhold Hilbers, Bürgermeister Jürgen Akkermann, MdL Hanne Modder und die Crew der BORKUMRIFF, korrekt mit Abstand in Corona-Zeiten

    Bei einem abendlichen Besuch auf dem Feuerschiff BORKUMRIFF wiesen der Bürgermeister und der Vorsitzende des Fördervereins Feuerschiff Borkumriff e.V. Klaus Kühl-Peters den Minister auf die schwierige Finanzsituation des maritimen Wahrzeichens Borkums hin. „Die Stadt ist Eigentümerin des Schiffes und wird es auch bleiben“, sagte Jürgen Akkermann und betonte die großartige Arbeit des Fördervereins und seiner ehrenamtlichen Mitglieder zum Erhalt der BORKUMRIFF. Minister Hilbers weiß um die Sorgen zur Erhaltung des Schiffes. Er kenne auch die Situation, dass finanzielle Mittel des Bundes zur Verfügung stünden, wenn das Land eine entsprechende Co-Finanzierung mittrage. Leider hatte der Minister aber dazu für die Feuerschiffer keine zufriedenstellende Antwort im Gepäck. Es gäbe im Land Niedersachsen viele ähnliche Projekte, und bis zum Ende des Jahres und weiteren Steuerschätzungen könne er keine definitive Förderzusage geben.



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