BurkanaEin Stück Borkum...



  • Kiesgrube
    Das Nordbad verändert sich schon seit Jahren.

    Das Nordbad bewegt sich

    Die Nordseeheilbad Borkum GmbH reagiert auf die natürliche Veränderung der Inselform Borkums

    Auf Borkum erlebt man an vielen Stellen der Insel die Dynamik des Wattenmeeres. Die Insel ist demnach keine starre Form, sondern vielmehr eine sich ständig verändernde Fläche, die stets von Wind, Meer und Strömungen beeinflusst wird. Die Fläche des Nordbades zählt zu den Bereichen, die sich im Laufe der Jahrzehnte regelmäßig neu erfunden haben. Der Mensch hat es im Laufe der Zeit immer wieder geschafft, sich den Gegebenheiten flexibel anzupassen. So auch in diesem Jahr, denn durch die natürliche Veränderung der Badebereichsfläche in Höhe des Hauptbadestrandes (Nordbad 1), die sich bereits in den vergangenen zwei Jahren angedeutet hat, werden für die Saison 2018 wieder Alternativen geschaffen.

    So wird der Bereich Hauptbadestrand um den Badestrandbereich Höhe Bismarckstraße (Nordbad 2) verstärkt und somit der naturbedingte Verlust von Badefläche am Hauptbadestrand mit der Verlagerung und zugleich Erweiterung Richtung Höhe Bismarckstraße bis zum Bereich „Middelhüsche“ aufgefangen. Dabei ist es oberste Priorität, die Attraktivität des Hauptbadestrandes so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. „Man kann die Natur nicht beeinflussen, doch reagieren wir entsprechend auf die Veränderungen“, berichtet Kur- und Tourismusdirektor Christian Klamt.

    Sollte sich die Verschlickung vor dem Hauptbadestrand weiter fortsetzen und somit den Verlust von Badeflächen zur Folge haben, kann der Badebetrieb am Hauptbadestrand tideabhängig zeitweise unterbrochen und an Stelle dessen ausschließlich im Strandbereich auf Höhe der Bismarckstraße fortgeführt werden. Das Team der Nordseeheilbad Borkum GmbH hat dies stets im Blick. Im erweiterten Strandbereich wird es zur Badebetreuung eine Aufwertung der bisherigen DLRG-Station geben. Zudem wurden hier bereits vorbereitende Maßnahmen in Form von Strandaufschüttungen umgesetzt, die den Bereich für alle Besucher attraktiver werden lässt.

    Die natürliche Veränderung der Inselform Borkums, welche die Wanderung der Seehundsbank sowie die Bewegung des Badestrandes einschließt, ist seit längerer Zeit zu beobachten. Luftaufnahmen der letzten Jahrzehnte zeigen auf beeindruckende Art und Weise, wie sich beispielsweise die Badestrandsituation alle paar Jahre örtlich verschoben hat. Weitere Informationen hierzu sind in der Broschüre „Vom Winde verweht“ der Nordseeheilbad Borkum GmbH zu finden. „Ohne Zweifel ist die natürliche Veränderung der Inselform durch die Lage im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer eine Herausforderung – doch werden wir auch diese mit den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte meistern und im Hinblick auf sowohl Gäste als auch Insulaner stets eine adäquate Alternative finden“, betont Klamt.